| Gnadenkapelle |
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| Der Gnadenaltar mit seinen zwei Gnadenbildern
ist ein Nachbau des ursprünglichen Gnadenaltars. Er besteht
aus Teilen des Lettners, der früher das Mittelschiff vom
Chor trennte. Das Mittelteil ist neuer und wurde um 1900 mit
den Seitenteilen zusammengefasst. Auch die eisernen Seitentüren
und das große eiserne Eingangstor im Turm gehörten
zum Lettner. Die Vertäfelung, aus einer Koblenzer Kirche
stammend, wurde 1927 eingebaut und waren ein Geschenk des Pfarrers
Franz Eckhart. Die in die Vertäfelung eingearbeiteten fünf
Reliefs sind ältere Barockstücke (um 1700). Die zahlreichen handgeschmiedeten Leuchter mit den Votivkerzen stammen überwiegend aus der Zeit des 30-jährigen Krieges und der Pest-Zeit, also dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Sie sind mit dem Namen der Pfarrei beschriftet, die sie gestiftet haben. Bei der jährlichen Wallfahrt werden sie mit einer neuen Kerze bestückt. |
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